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Obidos – Unternehmungen und Sehenswürdigkeiten

Obidos ist eine reizvolle portugiesische Stadt, die sich für einen angenehmen Tagesausflug von Lissabon aus lohnt. Dieser Artikel erklärt im Detail die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten für einen Besuch der Stadt. Obidos ist eine verhältnismäßig kleine Stadt, und alles Sehenswerte lässt sich in einigen Stunden leicht besichtigen.

Die Porta de Vila

Das Haupttor von Obidos schließt eine wunderschön gekachelte Kapelle mit ein, die einen Ausblick auf die wichtigste Durchgangsstraße gibt. Die blau-weiß glasierten Kacheln aus dem 18.Jh., “Azulejo” genannt, stellen die Passion Christi dar, und die Decke zeigt die Dornenkrone. Die Porta da Vila führt unter zwei niedrigen Eingängen hindurch, die versetzt konstruiert wurden, um einen direkten Angriff zu verhindern und niedrig genug sind, damit keine berittenen Angreifer eindringen konnten. Dies war für die portugiesischen Burgen der späten Gotik im Allgemeinen üblich.

Porta da Vila Obidos

Die wunderschön bemalten Kacheln der Porta da Vila

Gang entlang der Stadtmauern

Obidos ist komplett von Stadtmauern eingeschlossen, und man kann diese vollständig begehen. Von den Mauern aus hat man einen wundervollen Ausblick über die Dächer mit ihren Terrakotta Ziegeln und über die weiß getünchten Häuser der Stadt. Der gesamte Rundgang dauert ungefähr 1 Stunde, aber er ist nicht ganz ungefährlich, da es zahlreiche Stolperstellen und fast keine Sicherheitsgeländer gibt.

Stadtmauer auf Obidos, Portugal

Die wunderschöne Aussicht von der Stadtmauer auf Obidos, Portugal

 

 

Ein Glas Ginja de Obidos

Ginja de Obidos ist ein Kirschlikör, der in der Region von Obidos produziert wird, und ein Besuch der Stadt ist nicht vollständig, ohne dieses süße alkoholische Getränk probiert zu haben. Das Getränk wird auch in kleinen Schokoladentässchen serviert, die man nach dem Genuss des Ginja aufessen kann.

Ginja de obidos

Ginja de Obidos ist ein sehr leckerer süßer Alkohol

Eine Nacht in der Burg von Obidos

Die Burg von Obidos wurde in ein Luxushotel transformiert und sie ist ein wirklich einzigartiger Ort für eine Übernachtung. Die Burg stammt aus dem 12. Jh., aber die Mauern, auf denen die Touristen heute herumkraxeln, datieren aus dem 14.Jh., als der Burgfried und die Stadtmauern verstärkt wurden.

Die mächtige Burg von Obidos

Die mächtige Burg von Obidos

Shopping auf der Rua Direita

Die Rua Direita ist Obidos' Hauptstraße, gesäumt von verschiedensten Geschäften. Die meisten dieser Läden sind einzig und allein auf Touristen ausgerichtet, aber Sie finden eine Auswahl an interessanten Geschenken und traditionellen Objekten. Um das Energielevel der Käufer hoch zu halten gibt es zahlreiche Cafés oder Stände, die Ginja anbieten.

Rua Direita obidos

Die Rua Direita ist voll von traditionellen Geschäften

Die Kirche Santa Maria

In der Igreja de Santa Maria fand die Hochzeit zwischen König Afonso V und seiner Cousine Isabel im Jahre 1444 statt. Der seltsame Aspekt dieser Hochzeit ist die Tatsache, dass die Braut erst 8 Jahre alt und der Bräutigam mit 10 Jahren nur wenig älter war.

The Santa Maria church in Obidos

Die Kirche Santa Maria in Obidos

Die Kirche stammt aus dem 12.Jh., der Zeit der christlichen Eroberung, angeführt von König Afonso Henriques. Sie wurde an der Stelle einer Moschee errichtet, aber von der ursprünglichen Kirche ist wenig übrig geblieben, da sie während eines Erdbebens im Jahre 1535 schwer beschädigt wurde.

Der Pranger von Obidos

Vor der Kirche Igreja de Santa Maria steht ein Pranger aus Stein (Der “Pelourinho de Obidosdos”), ein Geschenk der Königin Leonor an die Stadt Obidos im Jahre 1492. Der Pranger von Obidos war ein Geschenk an die Fischer von Obidos, nachdem diese den Leichnam ihres 1491 verstorbenen Sohnes Afonso geborgen hatten.

Der Pranger von Obidos

Der Pranger von Obidos

Dieser war unter mysteriösen Umständen umgekommen, während er am Ufer des Tejo entlang ritt. Der Marterpfahl wurde benutzt um Verbrecher aufzuhängen, so konnten die Einwohner die unglückselige Person, die nackt an die Säule angebunden war, anschreien oder sie mit Dingen bewerfen.

Der Aquädukt von Obidos

Der Aquädukt wurde im 16. Jh. konstruiert um Wasser in die Stadt zu transportieren. Das Projekt wurde finanziert von der Königin Portugals (Königin Katharina), die ihre Ländereien, die Obidos umgaben, verkaufte, um den Bau bezahlen zu können. Es gibt zwar größere Aquädukte in Portugal, aber derjenige von Obidos ist völlig intakt.

Aquädukt   Obidos

Der Aquädukt aus Stein

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